Gottesdienst durch Bischof Jürgen Gründemann am 24.02.16 in Aalen Am Mittwoch den 24.02.16 besuchte Bischof Jürgen Gründemann die Gemeinde in Aalen.
Eingeladen waren hierzu auch die Gemeinden Adelmannsfelden, Bopfingen, Essingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd.
Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Bibelwort aus Epheser 6,7. Teil aus Vers 8 :
„ Tut euren Dienst mit gutem Willen als dem Herrn und nicht den Menschen; denn ihr wisst: Was ein jeder Gutes tut , das wird er vom Herrn empfangen.“
Bischof Gründemann ging zu Beginn des Gottesdienstes auf das Lied des Chores ein: „Mach mich reiner, mach mich kleiner, mach zufriedener mein Herz“. Wie schön ist es, wenn dies unsere Einstellung ist. Der Wunsch rein zu sein, klein und zufrieden, denn viele Menschen möchten gerne groß sein und möglichst viel erreichen und sind unzufrieden.
Der Bischof gab die Empfehlung, dass man sich immer am Dienste Jesu Christi orientieren solle, d.h. Jesu diente mit ganzem Herzen, und solle auch das Bestreben jedes Einzelnen sein. Dabei müsse auch die eigene Bequemlichkeit oder auch Vorurteile dem Nächsten gegenüber aufgegeben werden, sonst könne man nicht mit gutem Willen und aus Liebe zu Gott dienen.
Er gab dazu den Hinweis aus Kolosser 3,14 „ Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit“.
Es stelle sich auch die Frage, wem diene ich eigentlich? Diene ich aus der Liebe zu Gott auch dem Nächsten? Als Orientierung solle die Aussage aus Matthäus 25 dienen: „Kommt her ihr gesegneten meines Vaters ererbt das Reich…..
… denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben
… ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben
… ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen“.
Vor allem die letzte Aussage bekomme in unserer Zeit ein ganz besonderes Gepräge.
Bezirksvorsteher Thomas Hetzel fügte noch den Bibeltext aus Josua 24 aus Vers 15 hinzu
„Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen“.
Das heiße Dienen mit Werken, getreu dem Motto „Alles was ihr tut das tut von Herzen“.
Dabei gelte es, fest zu bleiben im Wort Gottes, im Glauben und im Ergreifen der Gnade.
Der Gottesdienst wurde vom gemischten Chor mit Sängerinnen und Sängern aus den beteiligten Gemeinden sowie einem kleinen Orchester feierlich umrahmt.