Einen besonderen, heiligen Weihnachtsmorgen erlebte die Gemeinde Schorndorf am 25.12.2025, zusammen mit allen durch Liveübertragung angeschlossenen Glaubensgeschwistern des Kirchenbezirkes Schwäbisch Gmünd.
Mit großer Freude erwarteten die Gottesdienstteilnehmer Bezirksapostel Michael Ehrich, Apostel Volker Keck und Bischof Jürgen Gründemann in der weihnachtlich geschmückten Kirche. Dem Weihnachtsfestgottesdienst legte der Bezirksapostel das Wort aus Lukas 2, Vers 14 zugrunde:
„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“
Der Bezirksapostel wünschte der Gemeinde ein gesegnetes Weihnachtsfest, das vom Frieden des Allerhöchsten erfüllt sein möge. Es solle die Hoffnung auf das Wiederkommen Jesu neu beleben.
Zunächst erfolgte eine Bibellesung aus Lukas 2, Verse 1 bis 14.
Die Wiederkunft Jesu Christi und sein Opfer zur Erlösung der Menschen sei eng mit Weihnachten verbunden, so der Bezirksapostel. Gott wurde in seinem Sohn Mensch. Dies wäre allein mit dem Verstand nicht begreifbar. Christus hätte ein neues Gottesbild, das des guten, liebenden himmlischen Vaters vermittelt. Die Weihnachtsbotschaft damals an die Hirten war: „Fürchtet euch nicht.“ Auch heute gelte, je größer der Glaube ist, desto mehr tritt die Furcht in den Hintergrund.
Bezugnehmend auf das vorgelesene Bibelwort stellte der Bezirksapostel die Frage: „Wie kann man Gott ehren?“
Gott könne man ehren, in dem man sich im Gotteshaus seiner Nähe bewusst ist. Er wäre dort zu jederzeit gegenwärtig.
Gott zu ehren bedeute auch, dass man an Jesus Christus glaubt und ihn erkennt. Simeon hat geglaubt und auf den Erlöser im Tempel gewartet. Deshalb hätte er in dem kleinen Kind Jesus erkannt. Um Gott zu erkennen, brauche es Gerechtigkeit durch Gnade, Gottesfurcht und das Wirken des Heiligen Geistes. Der Bezirksapostel fragte, ob auch wir heute wirklich ernsthaft auf die Wiederkunft Jesu Christi warten.
Gott ehren würde man auch, in dem man an das Apostelamt glaubt und sich nach dem vom Apostelamt verkündigten Wort Gottes ausrichtet und damit im Sinn des Evangeliums lebt.
Die Feier des Heiligen Abendmahls in dankbarem Gedenken an das Opfer Jesu geschehe auch zur Ehre Gottes.
Eine weitere Möglichkeit Gott zu ehren, sei, ihn zu lieben. Wer Gott liebe, wäre auch bereit, ihm und dem Nächsten zu dienen.
Zum zweiten Teil des Bibelwortes – und Friede auf Erden – führte der Bezirksapostel aus, Friede scheine in der Welt eine Mangelware zu sein. Für die Welt im Ganzen hätte sich der Wunsch nach Frieden nicht erfüllt. Der damals an die Hirten gerichtete Wunsch nach Frieden gelte auch uns persönlich. Es möge in uns Frieden sein. Im Gottesdienst würde uns Frieden zugesprochen. Dieser solle sich auswirken, in dem von uns Frieden ausgeht.
Entsprechend der Bitte aus Psalm 143 „Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen“ sollten wir den Heiligen Geist in uns wirken lassen und bereit sein, von Jesus Christus zu lernen, um Menschen seines Wohlgefallens zu werden. Das Wohlgefallen Gottes sei dann, uns sein Reich zu geben.
Wenn wir nach dieser Weihnachtsbotschaft handeln würden, Gott zu ehren, für Frieden zu sorgen und von Jesu zu lernen, ein Mensch seines Wohlgefallens zu werden, könnten wir einmal ewig bei Gott sein.
In einem weiteren Wortbeitrag berichtete Apostel Volker Keck wie die Kinder den Bezirksapostel begrüßt hatten. Sie hätten nicht nur abgewartet, sondern ihm erwartungsvoll entgegen gewunken. Auch wir sollten in Erwartung auf das Wiederkommen Jesu stehen und uns darauf vorbereiten. Damit könnten wir ebenfalls Gott Ehre erweisen. Je mehr wir Gott ehren würden, desto mehr Frieden würde es geben. Der Apostel rief dazu auf, sich auch gegenseitig Ehre zu erweisen. Es gelte, nicht sich selbst, sondern Gott allein die Ehre zu geben.
Für die Gemeinde Urbach wurde ein Priester ordiniert.
Musikalisch wurde der Festgottesdienst vom Chor und Orchester umrahmt.
Ein Dankeschön galt unserem Himmlischen Vater für seinen Segen sowie allen fleißigen Händen, die in der Vorbereitung des Gottesdienstes tätig waren; insbesondere auch dem Technikteam, das zu einer gelungenen Übertragung beigetragen hat.