Am Donnerstag, 5. Februar 2026, versammelten sich die Gemeinden Aalen, Adelmannsfelden, Bopfingen, Ellwangen und Essingen zum Gottesdienst mit Apostel Volker Keck in der Kirche in Adelmannsfelden.
Der Apostel las das Bibelwort aus Philipper 2, Vers 4 vor:
„… und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“
Zu Beginn stellte der Chor die intonierte Frage: „Gott, bist du noch da? Hörst du nicht mein Rufen?“ Gottesdienst sei ein Lobpreis und eine Anbetung Gottes, so der Apostel. In dieser Anbetung sei Freude und Dankbarkeit, aber auch manche Sorge enthalten. Der liebe Gott höre unser Rufen. Er sei da und bei uns alle Tage bis an der Welt Ende. Auch wenn wir den Willen Gottes nicht immer verstehen könnten und keine Antwort auf manche Frage hätten, wolle er für seine Kinder nur das Beste. Einmal beim Herrn würden wir ihn nichts mehr fragen. Der Apostel empfahl: „Wirf deine Sorgen auf den Herrn, er sorgt für dich.“
Das vorgelesene Bibelwort beschreibe unser Leben in der Gemeinschaft mit Christus und in der Gemeinde. Dazu las der Apostel die vorausgehenden Verse 1 bis 3 vor:
„Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst.“
Der Apostel stellte die Frage, ob auch unser persönliches Leben in der Gemeinschaft mit Christus diese Auswirkungen hat. Wenn wir danach handeln würden, sei Liebe untereinander vorhanden, wären wir über alle persönlichen Unterschiede hinweg einmütig und täten nichts aus Eigennutz und um eigener Ehre willen, sondern würde einer den anderen höher achten als sich selbst.
In unserer Zeit würden viele nur auf die eigenen Bedürfnisse und Wünsche achten. Manchmal wäre auch ein wenig egoistisches Denken „Hauptsache mir geht es gut“ vorhanden. Für uns gelte, nicht nur auf das Eigene zu sehen, sondern auf das, was dem Nächsten zum Guten dient. Wir dürften dabei unsere persönliche Aufgabe nicht vergessen. Diese sei, das Wesen Jesu anzunehmen, uns nach dem Willen Gottes auszurichten und uns am Evangelium zu orientieren. Das Wesen Jesu Christi bedeute, nach dem Doppelgebot der Liebe zu handeln, füreinander zu beten und zu sehen, ob jemand um uns Hilfe braucht und das Heil in Jesus Christus sucht. Als größtes Beispiel aus der Heiligen Schrift nannte der Apostel Jesus. Er hätte nicht auf sich geschaut, hätte die Herrlichkeit Gottes verlassen und für uns das Opfer gebracht. Auch Mose hätte nicht seine Bedürfnisse in den Vordergrund gestellt, sondern den Auftrag erfüllt und getan, was dem Volk Israel guttat. Obwohl Josef verkauft wurde, hätte er am Ende nicht auf sich geschaut, sondern seine Brüder liebevoll aufgenommen. Die Jünger hätten ihre Netze verlassen und wären dem Ruf Jesus nachgefolgt. Der Apostel rief dazu auf, Gutes zu tun in der Familie, der Gemeinde, dem Nächsten und im persönlichen Umfeld. Ohne sich selbst zu vergessen, sei unsere Aufgabe, dazu beizutragen, was dem anderen zum Guten dient. Unser ganzes Leben soll ein Dienen sein. Als Lohn würde Jesus mit uns die Herrlichkeit teilen und wir dürften ewig bei Gott sein.
Zu einem weiteren Wortbeitrag wurde Priester Dietz gerufen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von einer Instrumentalgruppe und dem Chor der anwesenden Gemeinden umrahmt.