Der Ellwanger Tafelladen erhielt über das Missionswerk der neuapostolischen Kirche eine Spende in Höhe von 1.000,-- Euro.
Der Gemeindevorsteher der neuapostolischen Gemeinde von Ellwangen, Gerald Kaufmann, übergab den Scheck des Missionswerks am 21. Januar 2016 der Leiterin des Tafelladens, Margot Usow,
Die Mitarbeiter des Tafelladens sind zum größten Teil ehrenamtlich tätig und der Bedarf an Unterstützung ist groß. Täglich kommen ca. 100 - 140 Kunden in den Tafelladen. Manche auch aus dem Schwäbisch Haller Bereich, da es dort keinen Tafelladen gibt.
Ein Fahrzeug, mit dem Waren transportiert oder Waren an die nächstgelegenen Tafelläden verteilt werden, musste Anfang Januar zur Reparatur. Kostenpunkt 1.500 Euro. Wenn der Becher Joghurt für 5 Cent verkauft wird, kann man sich ausrechnen, wie lange man braucht, um 1500 € aufzubringen.
Es müssen, wie bei jedem Lebensmittelgeschäft, Vorschriften und Auflagen erfüllt werden. Das betrifft u.a. auch die Kühlung der Lebensmittel. Hier sind Reparaturen und Anschaffungen, usw. fast nicht zu stemmen. Auch fallen Abgaben für Müllentsorgung, Strom und Wasser an, die trotz einigen Ermäßigungen, intensiv zu Buche schlagen.
Deshalb sind alle, Mitarbeiter und die Menschen, die in Tafelläden einkaufen, darauf angewiesen, dass es immer wieder Spenden gibt.
In Ellwangen selbst geht man von ca. 4000 Bedürftigen aus. 1000 sind mit einem Berechtigungsausweis versorgt. Die ist eine recht hohe Zahl, gemessen an der Einwohnerzahl der Stadt (ca. 25.000).
Deshalb waren die Betreiber und deren Mitarbeiter für die Spende sehr dankbar. Der ehrenamtlichen Geschäftsführer, Tilmann Haug, hofft, dass entsprechende Berichte in der
Zeitung dazu dienen, das Bewusstsein für den Tafelladen zu verbessern.
Gerald Kaufmann/Heidrun Wenzel
21.01.2016