Am Sonntag, 23.11.2025, hielt Bischof Jürgen Gründemann einen Gottesdienst in der Gemeinde Ellwangen, an dem auch die Glaubensgeschwister aus Aalen, Adelmannsfelden, Bopfingen und Essingen teilnahmen.
Der Bischof las das Bibelwort aus Offenbarung 21, Verse 3 und 4 vor:
„Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen“.
Zu Beginn ging der Bischof auf das vom Chor vorgetragene Lied ein, in dem die Zukunft bei Gott beschrieben wird. Er führte dazu das Lied: „Lasst mich gehn, dass ich Jesum möge sehn“ an, in dem es weiter heißt: „Wie wird’s sein, wenn ich zieh in Salem ein, in die Stadt der gold‘nen Gassen! Herr, mein Gott, ich kann’s nicht fassen, was das wird für Wonne sein!“ Welche Freude und Glückseligkeit uns bei Gott erwarten würde, wäre mit dem Verstand nicht fassbar. Diese Zukunft scheine in weiter Ferne zu sein. Im Gottesdienst dürften wir aber erleben, dass die Wiederkunft Jesu Christi nahe sei. Sie könne noch heute sein. Diese Verheißung Jesu solle in uns lebendig bleiben.
Gott wolle zukünftig sichtbar bei den Menschen wohnen. Schon heute sei er da und begleite uns in unserem Leben. Insbesondere in Not, Sorgen und Belastung sollten wir uns mit der Zukunft beschäftigen und auf Gott vertrauen. Durch den Glauben dürften wir schon jetzt ein Stück Herrlichkeit Gottes sehen.
Gott hätte durch Jesus Christus begonnen, alles neu zu machen. Gott schaffe durch die Wiedergeburt mit Wasser und dem Heiligen Geist auch heute in uns Neues. Auf dieser Grundlage solle eine Veränderung hin zum Wesen Jesu und seiner Liebe in uns sichtbar werden. Die Entwicklung von Neuem würde man auch in der Bereitschaft, Frieden zu stiften, sehen. Wir würden das Neue in der Hütte Gottes bei den Menschen erleben. Dies sei unsere Zukunft, Hoffnung, Gnadenmittel und Aufgabe.
Zu einem Predigtbeitrag wurde der Bezirksvorsteher aufgerufen.
Der Gottesdienst wurde vom Chor der eingeladenen Gemeinden und einer Instrumentalgruppe musikalisch umrahmt.
Einen berührenden Schlusspunkt setzten die Kinder, die dem Bischof ein brennendes Licht überreichten. Sie wünschten, dieses Licht möge den Bischof begleiten und ihm Kraft geben, damit er ein Licht für viele Glaubensgeschwister sein kann. Sie dankten dem Bischof für seine Fürbitten.