Am 13. September 2025 um 17 Uhr fand auf der Remsparkbühne in Schwäbisch Gmünd ein ökumenischer Gottesdienst der ACK statt. Er stand unter dem Leitmotiv „Gott, du hilfst Menschen und Tieren“ und beleuchtete die Verantwortung des Menschen gegenüber seinen Mitgeschöpfen sowie die göttliche Fürsorge für alle Lebewesen.
Der Gottesdienst wurde gestaltet von Dekan Robert Kloker von der Katholischen Kirche, Pfarrer Reiner Kaupp von der Evangelischen Kirche, Pastorin Monika Baumann von der Schönblick Gemeinde und Priester Jürgen Dietz von der Neuapostolischen Kirche.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von einer Organistin und dem Chor der Neuapostolischen Kirche.
Nach dem Einzug der Geistlichen eröffnete Dekan Kloker den Gottesdienst und begrüßte die Anwesenden. Der Mensch stehe seit Jahrtausenden in Beziehung zu Tieren, so Dekan Kloker. Oft sei diese aber leider von Respektlosigkeit und Gewinnsucht geprägt.
Ergänzend zum Thema brachte Pfarrer Kaup den Psalm 36 zu Gehör.
Vorbereitend auf die Schriftlesung von Pfarrer Kloker aus Matthäus 6, Verse 25 bis 34, erklang das Lied: „Gott gab uns Atem, damit wir leben.
Bezugnehmend auf die vorgelesene Bibelstelle betonte Pastorin Bauman die Fürsorge Gottes für Menschen und Tiere. Sie forderte die Anwesenden auf, in allen Lebenslagen vollumfänglich auf Gott zu vertrauen.
Priester Dietz hob die Kontraste zwischen dem göttlichen Wesen und menschlichem Fehlverhalten hervor. Die Eigenschaften Gottes, wie Güte, Gerechtigkeit, Treue
stünden in direktem Gegensatz zu den oft egoistischen Verhaltensweisen der Menschen. Psalm 36 würde dazu auffordern, auf die Hilfe Gottes zu vertrauen und gegenüber der Schöpfung verantwortungsvoll zu handeln.
Nach einleitenden Gedanken von Pfarrer Kaupp wurde das Glaubensbekenntnis von Nizäa gemeinsam gesprochen. Anschließend sang die Gemeinde das Lied „Kein Tierlein ist auf Erden“. Danach leitete Dekan Kloker die Lesung der Fürbittengebete ein, die Dank für die Schöpfung und Gottes Fürsorge beinhalteten.
Nach dem Gebet „Vaterunser“ gab Dekan Kloker die Opferansage. Die Sammlung wurde im Anschluss an den Gottesdienst den Vertreterinnen des Tierheims Dreherhof übergeben.
Ein Gebet für Menschen und Tiere, inspiriert von der orthodoxen Tradition, schloss sich an und verstärkte den Gedanken der Mitgeschöpflichkeit.
Den Abschluss bildeten der Friedensgruß von Pfarrer Kaupp und der Segen, den alle Liturginnen gemeinsam sprachen. Der Gottesdienst endete mit dem Kanon „Lobe
den Herrn meine Seele“, gefolgt von einem musikalischen Auszug.