Am Sonntag, 23. Februar 2025 besuchte Lars Hechler, stellvertretender Leiter des Kirchenbezirkes Ulm die Gemeinde Aalen.
Dem Gottesdienst legte er das Wort aus Markus 6, Vers 56 zugrunde:
"Und wo er in die Dörfer, Städte oder Höfe hineinging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, dass diese auch nur den Saum seines Gewandes berühren dürften; und alle, die ihn berührten, wurden gesund".
Zu Beginn des Gottesdienstes erwähnte der stellvertretende Bezirksleiter, das Wichtigste sei, dass Gott da ist. Bedeutend seien nicht Äußerlichkeiten, wie z. B. welche Kleidung wir tragen. Entscheidend sei, dass wir gekommen sind und Gott unsere Seele berührt. Auch bei den Kranken, die zu Jesus gebracht wurden, war entscheidend, dass sie gekommen sind, an seine Hilfe glaubten und auch den Saum berührten. Noch heute gelte das Evangelium jedem einzelnen Menschen. Im Gottesdienst sei die zentrale Begegnungsstätte mit Gott. Da würden alle erfahren, wie man dem Wesen Jesu ähnlicher werden kann.
Im Hinblick auf den nächsten Gottesdienst zum Gedenken an Verstorbene wurde die Frage gestellt, ob es unser tiefer Glaube ist, dass sich Gott im Gottesdienst offenbart; ob wir vergebungsbereit sind und unser Leben als wahrhaftige Christen führen. Nur so wären unsere Fürbittgebete für unerlöste Seelen glaubwürdig.
Im Anschluss wurden die Priester Zidorn und Gassmann zu einem Wortbeitrag aufgerufen.
Den Gottesdienst umrahmten Chor und Orchester der eingeladenen Gemeinden Bopfingen, Ellwangen, Essingen und Ruppertshofen.