Am 14. September 2024 unternahmen die Senioren des Bezirkes Schwäbisch Gmünd einen Tagesausflug nach Schwäbisch Hall.
Die ehemalige Reichsstadt Schwäbisch Hall kann auf eine lange, interessante und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Der Reichtum der ehemaligen Reichsstadt ist auf die Salzgewinnung, das „weiße Gold“ des Mittelalters, zurückzuführen.
Die Senioren trafen sich vor der evangelischen Stadtkirche St. Michael auf der 54-stufigen Kirchentreppe, die heute auch Bühne für die Freilichtspiele ist. Mit Blick auf historische Gebäude der Stadt gab Herr Wagner, Stadtführer von Schwäbisch Hall, einen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung der Stadt. Anschließend hat uns die Kirchenführerin, Frau Schmalzried, zu einem interessanten Rundgang durch die prächtige Kirche St. Michael eingeladen. Frau Schmalzried ging besonders auf die Bedeutung des Haller Reformators Johannes Brenz ein. Unter seinem mäßigenden Einfluss kam es nicht zu „Bilderstürmen“, so dass zahlreiche mittelalterliche Kunstwerke erhalten blieben. Frau Schmalzried gab den Senioren in einem spannenden Vortrag viele Detail- und Hintergrundinformationen.
Nach so vielen historischen Erkenntnissen freuten sich alle auf eine gemütliche Einkehr im Hotel Gasthof Goldener Adler. In einem schönen Ambiente genossen alle das sehr leckere Essen. Niemand störte der kräftige Regenschauer, der genau rechtzeitig zum Ende der Mittagspause aufgehört hat. Frisch gestärkt ging es zu Fuß durch die historische Altstadt. In der spektakulären Kunsthalle Würth konnte Gegenwartskunst in verschiedenen Facetten bestaunt werden. Auch ein Besuch in der Johaniterkirche, in der die Würthsammlung „Alter Meister“, unter anderem die berühmte „Holbeinmadonna“ präsentiert wird, hat sich sehr gelohnt.
Angefüllt mit vielen großartigen Eindrücken und dankbar für den schönen Tag in der Gemeinschaft ging es mit dem Bus wieder auf den Heimweg. Ein herzlicher Dank gilt den Organisatoren und allen, die mit Freude dabei waren.