Am Sonntag, 25.01.2026 hielt Apostel Volker Keck einen Gottesdienst in der Gemeinde Aalen, zu dem auch die Gläubigen der Gemeinden Adelmannsfelden, Bopfingen, Ellwangen und Essingen eingeladen waren.
Dem Gottesdienst legte der Apostel das Wort aus Markus 16,16 zu Grunde:
"Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden."
Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Apostel auf das Lied der Kinder ein, mit dem sie ihn im Foyer begrüßten: „Wenn zwei oder drei“. Wo zwei oder drei im Namen des Herrn versammelt sind, sei Jesus mitten unter ihnen. Dies sei eine Zusage unseres Herrn. Heute hätten sich mehr als zwei oder drei versammelt und würden zusammen mit den Seelen aus der Ewigkeit eine große Gemeinde bilden. Der Apostel wünschte, dass alle die Gegenwart Gottes erleben dürften.
Bezugnehmend auf das Lied der Sänger: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ empfahl der Apostel, in unserem Alltag Jesus in unser Lebensschiff zu nehmen und ihn walten zu lassen. Es wäre trotzdem keine Garantie, dass unser Leben nach Wunsch verläuft. Gott würde dann aber unsere Gedanken lenken, den von ihm für uns vorgesehenen Weg zu gehen.
Das Jahresmotto, „Fürchte dich nicht, glaube nur“, sei eine göttliche Zusage. In jedem Gottesdienst würde unser allerheiligster Glaube neu gestärkt. Wir würden auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet werden. Der Apostel wiederholte den Hinweis des Stammapostels, sich mit dem Glaubensbekenntnis zu beschäftigen. Er erwähnte den sechsten Glaubensartikel, der die Heilige Wassertaufe beinhaltet. Diese sei zweigliedrig, Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung und der erste Schritt zur Erneuerung des Menschen. Wir würden dadurch eingefügt in die Kirche Christi und hätten Anteil an Jesus Christus, seinem Opfer, seinem Wiederkommen, seiner Herrlichkeit. Der Apostel rief dazu auf, unser Taufgelöbnis immer wieder zu erneuern und zu bekräftigen. Es soll Auswirkung haben, unser Leben ganz nach dem Willen Gottes auszurichten. Die Aufgabe aller sei, zur Einheit und zum Einssein der Kirche Christi in der Gemeinde beizutragen.
Der Apostel las aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer vor:
„Das Leben als Gottesdienst“
„Ich ermahne euch nun ihr Brüder und Schwestern durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, das sei ein vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes auf, dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute, das Wohlgefällige und das Vollkommene.“
Entsprechend dem Lied „Herr mein Leben, es sei dein“ soll unser Leben ein Gottesdienst sein.
Im Anschluss an das Dienen des Apostels, wurde Bezirksältester Wolfgang Simmerling zu einem Wortbeitrag aufgerufen.
Einem Kind wurde das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet. Vorbereitend auf diese heilige Handlung sangen die Kinder vor dem, mit kleinen Schäflein geschmückten Altar, das Lied: „Weil ich Jesu Schäflein bin“.
Am Ende des Gottesdienstes erfolgte die Ruhesetzung eines Diakons aus der Gemeinde Essingen und die Ordination eines Priesters für die Gemeinde Essingen.
Den Gottesdienst umrahmten der Chor und das Orchester der eingeladenen Gemeinden musikalisch.